Das emsländische Hasetal in Wort und Bild

 "Das Hasetal ist ein Erholungsgebiet in Niedersachsen. Es ist nach dem Fluss Hase benannt, der in der Nähe von Osnabrück entspringt und in Meppen in die Ems mündet. Das Erholungsgebiet Hasetal erstreckt sich über Teile der Landkreise Cloppenburg, Emsland und Osnabrück Das Emsland ist freizeittechnisch sehr attraktiv, aktiv im Sattel, auf dem Kanu-Sitz, auf Schusters Rappen, geruhsam in der Kutsche oder wagemutig im Heißluftballon, Vieles ist möglich.Die Region Emsland wurde nach der letzten Eiszeit, in der hier zunächst Jäger und Sammler lebten, etwa um 4000 v. Chr. von der Trichterbecherkultur in den Ackerbausektor Nord-Mitteleuropas einbezogen. Ab 3500 v. Chr. entstanden die hier besonders zahlreich erhalten gebliebenen Megalithanlagen. Aus der Bronze- und Eisenzeit sind ebenfalls zahlreiche Relikte überkommen.Eine germanische Besiedlung des Emslandes ist seit dem 2. Jahrtausend vor der Zeitenwende anzunehmen. Zur Zeit des Kaisers Augustus erwähnen römische Quellen die nach der Ems (lat. Ambesis) benannten Ampsivari. Nach der Mitte des 1. Jahrhunderts wurden sie jedoch von den östlich benachbarten Chauken vertrieben und sind danach als eigenständiger Stammesverband nicht mehr nachzuweisen. Karl der Große unterwarf das Emsland als Teil des Stammesherzogtums Sachsen in den Sachsenkriegen. Bekannt ist das Emsland vor allem für seine tief gelegenen Moorgebiete, die rings um Papenburg ihre größte Ausdehnung haben. Ein Teil des westlichen Emslandes gehört zum Internationalen Naturpark Bourtanger Moor-Bargerveen. In der Region erheben sich aber auch Geestrücken. Die beiden wichtigsten sind der Hümmling nördlich des Flusses Hase und die weniger bekannte aber etwas höhere Lingener Höhe weiter südlich. Der dritte wichtige Fluss in der Region neben Ems und Hase ist die Sater Ems, denn sie ist nach dem alten Verwaltungszentrum Sögel benannt, die in Ostfriesland Leda heißt und die bei Leer in die Ems mündet. Im Emsland wird noch häufig Plattdeutsch gesprochen. Diese Sprache ist in den größeren Städten wie Lingen, Meppen und Papenburg jedoch zunehmend vom Aussterben bedroht. Lediglich auf dem Lande ist die Sprache zumindest in der älteren und teilweise mittleren Generation noch allgemeine Umgangssprache". (WIKIPEDIA)